Strahlenschutz

Die Einheit Strahlenschutz setzt sich aktuell aus 22 Kameraden der Feuerwehr Villingen-Schwenningen zusammen. Sie steht unter der Leitung von Einheitsführer Thomas Pfaff und seinem Stellvertreter Lars Beier. Alle Kameraden kommen aus den Einsatzabteilungen der Feuerwehr VS und verrichten zu ihrem normalen Übungsdienst, mindestens zwölf zusätzliche Fachübungen rund um die Themen Gefahrgut und Strahlenschutz.

Als Bestandteil des Gefahrengutzuges Schwarzwald-Baar-Kreis, zusammen mit den Feuerwehren Donaueschingen (Gefahrgut) und Blumberg (Dekontamination) werden sie im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis eingesetzt.

Neben dem deutlich abnehmenden Einsatz in kerntechnischen Anlagen werden heutzutage etwa 100.000 radioaktive Strahlenquellen (Strahler) in Industrie und Gewerbe, Medizin, Forschung und in der Landwirtschaft angewendet und Transportiert.
(Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz)

Fahrzeuge

Historie

  • 1957

    Von 1957-2004 wurden 110 kerntechnische Anlagen zur Energiegewinnung und Forschung in Betrieb genommen.

  • Ende 70er

    Ende der 70er Jahre wurde das Thema Strahlen- und Katastrophenschutz in der Feuerwehr Villingen aufgegriffen. In dieser Zeit wurden die ersten Messgeräte und Ausrüstungsgegenstände angeschafft.

  • 1986

    Der Super-GAU (Größter Anzunehmender Unfall) von Tschernobyl am 26.04.1986 führte zur Gründung des Strahlenschutzzuges in Villingen.

  • 1993

    Auflösung des ABC-Zuges vom Katastrophenschutz.

  • 1994

    Gründung des Gefahrgutzug Schwarzwald-Baar-Kreis mit den drei Einheiten Gefahrgut (Feuerwehr Donaueschingen), Strahlenschutz (Feuerwehr Villingen-Schwenningen) und Dekontamination (Feuerwehr Blumberg).