Sanitätsdienstausbildung
Höhenrettung Villingen-Schwenningen
haben Notfallpatienten im Griff!
Seit Gründung der Höhenrettungsgruppe Villingen-Schwenningen (HöRe-VS) 2001, sind die Experten für Rettung in Höhen und aus Tiefen zu etlichen Einsätzen gerufen worden.
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Neben der technischen Rettung steht die medizinische Versorgung der in Notlage befindlichen Person immer mehr im Fordergrund. Die ersten Minuten nach einem Unglück sind entscheidend für das weitere Befinden der Personen.
Um diese Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und um die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst zu verbessern, nahmen 14 Mitglieder der Höhenrettungsgruppe an einer Sanitätsdienstausbildung unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ortsverein VS-Schwenningen (Dr. Sabine Merz und Katharina Burger) teil.
Nach ca. 50 Unterrichtsstunden mit Theorie und Praxisbeispielen absolvierte die Höhenrettungsgruppe am 07. Februar 2009 ihre Abschlussprüfung, die von allen Teilnehmern erfolgreich bestanden wurde.
Nach einem schriftlichen Test wurde eine Notfallrettung aus einem 25 Meter hohen Turm geübt. Ein Elektriker erlitt bei der Instandhaltung eines Elektroverteilers einen Herzinfarkt. Der Zustieg auf den Turm war nur von außen möglich. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt rettete die Gruppe mit Unterstützung von Notarzt und Rettungsassistent die Person mittels Schleifkorbtrage außerhalb des Turmes.![]()
Jens Schwarzwälder (Kreisausbildungsleiter vom DRK Kreisverband Villingen-Schwenningen) und Martin Burwig (Leiter HöRe-VS) sind begeistert wie dynamisch und motiviert die Gruppe die Ausbildung absolviert hat und freuen sich die Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter auszubauen.
Titelbild Hompage Höhenretter-Sanitäter-Notfallpatient. Elektriker in der Trage, vom Höhenrettungsteam mittels Schleifkorbtrage abgelassen. Patient (Elektriker) wird mit EKG überwacht, betreut und begleitet von einem Höhenretter (Michael Baumgarthuber) und einem Rettungsassistent (Thomas Behringer).