*Grossalarm im Rettungssektor der Wutachschlucht
Über 120 Einsatzkräfte beteiligten sich am Samstag 29.08.09 an der großen Rettungsübung der Bergwacht Wutach in der Wutachschlucht im Bereich von Wutachmühle und Kanadiersteg.
Bei dem Übungsszenario wurde davon ausgegangen, dass eine Wandergruppe mit 10 Personen bei einem plötzlich auftretenden Felssturz von Steinschlag und Geröllmassen getroffen und teilweise bis zu 50 Meter in die Tiefe der Schlucht gerissen wurde. Fünf Personen davon, wurden im Steilhang unter einem Baumstamm eingeklemmt und dadurch schwer verletzt.
Die Aufgabe der Höhenrettung VS bestand darin, in Zusammenarbeit mit der Bergwacht, dem DRK und der Höhensicherungsgruppe Lenzkirch/Saig, die Person unter dem Baumstamm zu befreien und die Baumstämme gegen weiteres Abrutschen zu sichern.
Aufgrund der grossen Zahl der Verletzen Personen und der schwierigen bzw. aufwändigen Rettung aus dem Steilhang, unterstützten die Höhenretter/-sichere und Bergwachtler die örtlichen Einsatzkräfte beim Umlagern und Transport aus dem Steilgelände. Nach ca . drei Stunden waren alle fünf Personen aus dem Steilhang befreit, gerettet und optimal medizinisch betreut.
Die Zusammenarbeit Höhenrettung, Höhensicherung, Bergwacht, DRK und der Feuerwehr funktionierte reibungslos.
So wie bereits 2006 beim Hagelsturm in VS-Schwenningen, zeigte es sich wieder, dass solche Großschadenslagen nur durch gute Zusammenarbeit aller beteiligten Rettungsorganisationen effektiv und erfolgreich erfüllt werden kann.
Nur im Team sind wir stark!
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit allen beteiligten Organisationen.
An der Übung beteiligten sich die Bergrettungswachen Wutach, Bernau, Höchenschwand und Triberg, die DRK-Bereitschaften Bonndorf, Blumberg/Achdorf, Lauchringen, Hohentengen, Tiengen, Steinatal, Schlüchttal, Unadingen und Wutach. Die Feuerwehr Wutach, die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Villingen-Schwenningen, die Höhensicherungsgruppe Lenzkirch, die Bereitschaftsnotärzte Winfried Grohmann (DRK), Martin Humbach (Bergwacht), DRK-Kreisbereitschaftsführer Hans-Werner Schlett als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, Lothar Schmidt als organisatorischer Leiter der Bergwacht, Andreas Kaiser als Einsatzleiter der Feuerwehr, Matthias Schübel hatte die Abschnittsleitung der Bergwacht vor Ort inne.